
Gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und nah an den Menschen sein, die für das eigene Unternehmen arbeiten: Das ist für die Gummi Welz GmbH & Co. KG ein wichtiger Bestandteil der eigenen Philosophie.

Irene Ungerer, Stefan Schenk und Sonja Köllner (von rechts) arbeiten bei Gummi Welz Seite an Seite mit ihren nicht-behinderten Kollegen. Foto: SWP
Aus diesem Grund wurde das neue Produktions- und Verwaltungsgebäude in der Otto-Renner-Straße in Neu-Ulm so konzipiert, dass bis zu zwölf Mitarbeiter der Werkstatt für behinderte Menschen im Tannenhof Ulm, mit der Gummi-Welz bereits seit Jahren vertrauensvoll zusammenarbeitet, voll in die Arbeitswelt der GWU integriert werden konnten. Seit dem 1. Februar 2008 arbeitet die komplette Arbeitsgruppe Technische Zuschnitte mit ihren Maschinen und PCs sowie einem Gruppenleiter, einer CAD-Technikerin und zehn behinderten Beschäftigten in den Produktionshallen der Gummi-Welz. Dafür wurde bei der Konzeption des Neubaus eigens eine Fläche von rund 600 qm eingeplant. Mit diesem einzigartigen Projekt konnte Gummi-Welz dazu beitragen, das „Community-Living-Konzept“ (größtmögliche Teilhabe behinderter Menschen an der Gesellschaft) des Tannhof Ulm auf ideale Weise umzusetzen und den Tannenhof in seinen Bemühungen zu unterstützen, für und mit Menschen mit Behinderung so normale Arbeitsverhältnisse wie nur irgendwie möglich zu schaffen. Die sukzessive Auslagerung von Arbeitsplätzen aus der zentralen Werkstatt in Ulm in kleinere Betriebsstätten und in Unternehmen der Privatwirtschaft oder des öffentlichen Sektors schafft eine solche betriebliche und lebenspraktische Normalität.